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Frischer Spargel vom Wochenmarkt: Warum sich der Einkauf jetzt besonders lohnt

Die Spargelsaison läuft auf Hochtouren und genau jetzt gibt es die beste Qualität zum besten Preis. Wer auf dem Wochenmarkt einkauft, profitiert gleich mehrfach: Der Spargel wird oft am selben Tag nach der Ernte angeboten, schmeckt dadurch deutlich aromatischer und unterstützt gleichzeitig regionale Erzeuger:innen, die noch echte Handarbeit leisten.

Warum Spargel vom Wochenmarkt besser ist

Im Gegensatz zu Supermarktware durchläuft Marktspargel deutlich kürzere Lieferketten. Viele Händler bieten Spargel aus regionalem Anbau an, der ohne lange Transportwege und oft ohne Plastikverpackung verkauft wird. Das kann sich positiv auswirken: Die Stangen sind häufig knackiger, der Geschmack intensiver und die Haltbarkeit im Kühlschrank länger.

Dazu kommt der persönliche Kontakt: Viele Standbetreiber:innen bauen ihren Spargel selbst an oder beziehen ihn direkt von Höfen aus der Region. Sie können Auskunft über Herkunft, Anbaumethoden und Zubereitungstipps geben. Wissen, das an der Supermarktkasse fehlt.

Mehr als nur Geschmack: Das steckt im Spargel

Spargel ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Mit nur etwa 20 Kalorien pro 100 Gramm gehört er zu den kalorienärmsten Gemüsesorten überhaupt. Gleichzeitig liefert er:

  • Vitamin C für ein starkes Immunsystem
  • Folsäure (besonders wichtig in der Schwangerschaft)
  • Kalium zur Unterstützung des Wasserhaushalts
  • Vitamin E als Zellschutz

Der hohe Wassergehalt von über 90 Prozent macht Spargel besonders bekömmlich und eignet sich perfekt für die leichte Frühlingsküche. Der enthaltene sekundäre Pflanzenstoff Asparaginsäure wirkt zudem leicht entwässernd – ideal nach den schweren Wintermonaten.

Frische erkennen: Darauf sollten Sie achten

Nicht jeder Spargel ist gleich gut. Mit diesen vier Checks erkennen Sie Top-Qualität auf dem Markt:

  • Schnittenden-Test: Frische Enden sehen saftig und leicht feucht aus, nicht ausgetrocknet oder verfärbt.
  • Kopf-Check: Die Spargelspitzen müssen fest geschlossen sein. Offene Köpfe sind ein Zeichen für Lagerdauer.
  • Quietsch-Test: Reiben Sie zwei Stangen aneinander. Frischer Spargel quietscht leicht durch seinen hohen Feuchtigkeitsgehalt.
  • Bieg-Test: Frische Stangen sind fest und brechen bei leichtem Druck eher, als dass sie sich biegen. 

Profi-Tipp: Fragen Sie nach dünnerem Spargel. Dieser ist meist zarter, schneller gar und deutlich günstiger. Perfekt für Pfannengerichte, Pasta oder Risotto.

Jetzt zugreifen: Die Hauptsaison endet am 24. Juni

Traditionell endet die Spargelsaison am Johannistag, dem 24. Juni. Danach brauchen die Pflanzen Erholungszeit für die nächste Saison. Das bedeutet: Nur noch wenige Wochen, um das beliebte Frühlingsgemüse zu genießen.

Die kommenden Wochen bis Mitte Juni gelten als Hochsaison mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, verschiedene Zubereitungsarten auszuprobieren: klassisch mit Sauce Hollandaise, modern vom Grill, als cremige Spargelsuppe oder knackig im Wok.

Übrigens: Richtig gelagert (in ein feuchtes Tuch gewickelt im Kühlschrank) hält sich frischer Marktspargel drei bis vier Tage – Sie können also ruhig etwas mehr einkaufen.

Frischer Spargel vom Wochenmarkt: Warum sich der Einkauf jetzt besonders lohnt

Gemeinsam für Bienen & Artenvielfalt: Neue Kooperation mit „Deutschland summt!“

Wochenmärkte stehen für frische Produkte, regionale Vielfalt und persönlichen Austausch – doch sie sind auch eng mit einem Thema verbunden, das oft im Hintergrund bleibt: Artenvielfalt und Bienenschutz.

Gemeinsam mit „Deutschland summt!“ beteiligt sich die Deutsche Marktgilde in diesem Jahr am Pflanzwettbewerb 2026 und rückt die Bedeutung von Bestäubern stärker in den Fokus. Denn eines ist klar: Ohne Bienen und andere Insekten würde es viele Produkte, die wir auf dem Wochenmarkt ganz selbstverständlich einkaufen, so nicht geben.


Wissen teilen – Bewusstsein schaffen

Ab dem 21. April erscheint auf unserem Instagram-Kanal treffpunkt_wochenmarkt jeden zweiten Dienstag eine neue Folge der gemeinsamen Beitragsreihe. Bis Ende Juli geben wir dort spannende Einblicke rund um die Themen Bestäubung, Biodiversität und die Rolle von Wochenmärkten für eine nachhaltige Lebensmittelversorgung.

Dabei geht es unter anderem um Fragen wie:

·        Warum sind Bienen für unser Obst und Gemüse unverzichtbar?

·        Wie tragen Wochenmärkte zur Biodiversität bei?

·        Welche Herausforderungen bedrohen Bestäuber heute?

Die Beiträge zeigen anschaulich, wie eng unser täglicher Einkauf mit natürlichen Kreisläufen verbunden ist – und warum bewusste Entscheidungen eine große Wirkung haben können.


Wochenmärkte als Teil der Lösung

Wer regional und saisonal einkauft, unterstützt nicht nur lokale Betriebe, sondern auch eine Landwirtschaft, die Lebensräume für Bienen und andere Insekten erhält. Vielfalt auf dem Markt bedeutet oft auch Vielfalt auf dem Feld und damit bessere Bedingungen für Bestäuber.


Jetzt mitmachen!

Der Pflanzwettbewerb von „Deutschland summt!“ lädt dazu ein, selbst aktiv zu werden – ob im Garten, auf dem Balkon oder im öffentlichen Raum. Jeder Beitrag zählt und hilft dabei, neue Lebensräume für Bienen und Insekten zu schaffen.

Folgen Sie uns auf Instagram unter treffpunkt_wochenmarkt, um keinen Beitrag der Reihe zu verpassen und regelmäßig Tipps und Hintergrundwissen rund um Wochenmärkte, Regionalität und Artenvielfalt zu erhalten.

Gemeinsam können wir dazu beitragen, die Grundlage unserer Lebensmittelvielfalt zu schützen.

„mobie“-Infostand der REVG erneut auf dem Frechener Wochenmarkt am 10. April 2026

Am Freitag, den 10. April 2026, dürfen sich Besucherinnen und Besucher des Wochenmarkts in Frechen auf eine weitere besondere Aktion freuen: Die REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH ist wieder mit einem Infostand vor Ort und informiert über das neue On-Demand-Verkehrsangebot „mobie“, das seit dem 1. April 2026 in Frechen verfügbar ist.

Interessierte können sich direkt am Stand über die flexiblen Mobilitätsdienste beraten lassen und das barrierefrei umgebaute Fahrzeug „mobie“ inklusive Rollstuhlrampe kennenlernen. Für zusätzliche Unterhaltung sorgt ein Glücksrad, an dem attraktive Give-aways sowie Freifahrten mit dem „mobie“ gewonnen werden können.

„Wir freuen uns, den Frechener Wochenmarkt mit diesem Angebot erneut zu bereichern und Besucherinnen und Besuchern die neue Mobilität in ihrer Stadt hautnah erlebbar zu machen“, sagt Martin Rosmiarek von der Deutschen Marktgilde.

Neben dem Infostand können sich die Marktgäste wie gewohnt auf frische Lebensmittel, saisonale Produkte und das hochwertige Sortiment der Marktstände freuen.

„mobie“-Infostand der REVG erneut auf dem Frechener Wochenmarkt am 10. April 2026

Bunte Vielfalt für einen gesunden Darm – die 30-Pflanzen-Challenge

Obst, Gemüse, Nüsse, Kräuter oder Hülsenfrüchte – je bunter und abwechslungsreicher unser Speiseplan, desto besser für unseren Darm. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Nicht die Menge einzelner Lebensmittel ist entscheidend, sondern die Vielfalt pflanzlicher Kost. Genau diese Vielfalt unterstützt ein gesundes Darmmikrobiom.

Warum Abwechslung so wichtig ist

In unserem Darm leben Milliarden von Bakterien, die maßgeblich an unserer Gesundheit beteiligt sind. Sie helfen bei der Verdauung, stärken das Immunsystem und können sogar Entzündungsprozesse im Körper positiv beeinflussen.

Das Besondere: Jede Bakterienart bevorzugt andere Ballaststoffe. Wer also regelmäßig unterschiedliche pflanzliche Lebensmittel isst, füttert sein Mikrobiom optimal. Je abwechslungsreicher der Speiseplan, desto vielfältiger die Darmflora – und desto besser für unser Wohlbefinden.

Die 30-Pflanzen-Challenge

Die Idee dahinter ist einfach: Wer pro Woche rund 30 verschiedene pflanzliche Lebensmittel isst, fördert nachweislich eine größere Vielfalt an Darmbakterien als Menschen mit sehr einseitiger Ernährung.

Dabei zählen nicht nur klassisches Obst und Gemüse, sondern zum Beispiel auch:

  • Vollkornprodukte
  • Bohnen, Erbsen und Linsen
  • Nüsse und Samen
  • Frische Kräuter und Gewürze
  • Fermentierte Produkte
  • Tofu oder andere pflanzliche Proteine
  • Sogar Kaffee zählt dazu

Kein Stress, keine Perfektion

Wichtig: Es geht nicht darum, jede Portion akribisch mitzuzählen oder perfekt zu sein. Vielmehr soll die Challenge dazu motivieren, regelmäßig für mehr Abwechslung auf dem Teller zu sorgen. Schon kleine Veränderungen – ein neues Gemüse ausprobieren, andere Kräuter verwenden oder eine zusätzliche Hülsenfrucht ins Gericht integrieren – machen einen Unterschied.

Wochenmarkt = Vielfalt pur!

Und wo lässt sich diese bunte Vielfalt besser entdecken als auf dem Wochenmarkt?

Hier findest du:

·       Saisonale Produkte

·       Regionale Erzeugnisse

·       Große Auswahl an Obst, Gemüse, Kräutern & Co.

·       Persönliche Beratung von unseren Marktbeschickerinnen und -beschickern

Der Wochenmarkt ist damit der perfekte Ort, um neue Sorten kennenzulernen, sich inspirieren zu lassen und die eigene Pflanzen-Vielfalt spielerisch zu erweitern.

Mach mit bei deiner persönlichen Pflanzen-Challenge – dein Darm wird es dir danken!

Quelle American Gut Project: https://journals.asm.org/doi/10.1128/msystems.00031-18

Bunte Vielfalt für einen gesunden Darm – die 30-Pflanzen-Challenge

Wochenmarkt Frechen: Vorverlegung des Markttages in der Weihnachtswoche auf den 23. Dezember 2025

Aufgrund des Feiertags am 26. Dezember 2025 (2. Weihnachtsfeiertag) findet der Frechener Wochenmarkt in dieser Woche nicht wie regulären am Freitag statt. Stattdessen wird der Markttag auf Dienstag, den 23. Dezember 2025, vorverlegt.

Damit bietet der Wochenmarkt Frechen eine ideale Gelegenheit, sich kurz vor dem Weihnachtsfest noch einmal mit frischen, regionalen und hochwertigen Produkten einzudecken. Die Marktbeschickerinnen und -beschicker freuen sich darauf, die Besucherinnen und Besucher am vorgezogenen Markttag zu begrüßen.

Nikolaus besucht den Wochenmarkt Frechen am 5. Dezember

Am Freitag, den 5. Dezember, lädt der Wochenmarkt in Frechen Mitte zusätzlich zu einer weihnachtlichen Aktion ein: Zwischen 9 und 12 Uhr verteilt der Nikolaus höchstpersönlich schmackhafte Give-aways an die Marktbesucherinnen und -besucher – ein herzliches Dankeschön an alle, die den Markt das ganze Jahr über unterstützen und lebendig halten.

Nikolaus besucht den Wochenmarkt Frechen am 5. Dezember

Reales Obst und Gemüse – verliebt in den Geschmack. Warum es bei Lebensmitteln auf die inneren Werte und nicht auf optische Perfektion ankommt

Makellos glänzende Äpfel, gleichmäßig lange Gurken, samtig glatte und perfekt geformte Tomaten: So sieht das Idealbild in Supermarktregalen aus. Doch wer regelmäßig auf dem Wochenmarkt einkauft, weiß – die Realität schmeckt anders.

Denn auf dem Markt begegnet uns Obst und Gemüse, wie es tatsächlich wächst: mal krumm, mal knubbelig, mal kleiner oder größer als „Normgröße M“. Und genau das ist gut so!

Schönheit ist nicht essbar

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. informiert zum Thema „Schönheitsstandards bei Obst und Gemüse“ über strenge Handelsnormen und Konsumgewohnheiten, die dazu führen, dass jedes Jahr tonnenweise völlig einwandfreie Lebensmittel aussortiert werden – nur, weil sie nicht perfekt aussehen.

Berühmt-berüchtigt war einst die sogenannte „Gurkenkrümmungsverordnung“, die tatsächlich festlegte, wie stark eine Gurke gebogen sein durfte. Auch wenn diese Regel längst abgeschafft ist, sehen Gurken im Supermarkt bis heute erstaunlich gerade aus – und auch Äpfel, Brokkoli oder Tomaten wirken oft wie aus der Form gegossen.

Das Problem: Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern schafft es oft gar nicht erst in den Verkauf, obwohl Geschmack und Qualität absolut top sind. So entsteht Lebensmittelverschwendung, bevor überhaupt jemand eine Chance hatte, die Produkte zu genießen.

Die DUH setzt sich daher dafür ein, dass solche unnötigen Handelsnormen überdacht werden – damit Lebensmittel als das genutzt werden, was sie sind: wertvoll und zu schade zum Wegwerfen.

Auf dem Wochenmarkt zählt echter Geschmack

Die gute Nachricht: Auf unseren Wochenmärkten sieht die Welt anders aus.

Hier zählt, was wirklich wichtig ist – Frische, Geschmack und Herkunft.

Viele Markthändler:innen bieten ganz bewusst auch das an, was im Supermarkt keine Chance hätte. Und das mit Erfolg: Immer mehr Kundinnen und Kunden entdecken, dass die krumme Möhre oder die etwas verbeulte Paprika genauso köstlich ist wie ihre „perfekten“ Schwestern.

Wer auf dem Wochenmarkt einkauft, unterstützt damit nicht nur regionale Landwirtschaft, sondern trägt auch aktiv dazu bei, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Unser Appell: „Echt ist besser!“

Vielleicht brauchen wir einfach einen neuen Blick auf unsere Lebensmittel: Nicht alles, was nicht der Norm entspricht, ist minderwertig – oft ist es sogar das Gegenteil.

Tipp: Beim nächsten Wochenmarktbesuch: Greift bewusst zu dem Apfel mit der Delle oder der Möhre mit Charakter. Ihr unterstützt damit Landwirt:innen, rettet Lebensmittel und entdeckt vielleicht den besten Geschmack des Jahres!

Treffpunkt Wochenmarkt – echt, regional, unverfälscht.

Reales Obst und Gemüse – verliebt in den Geschmack.  Warum es bei Lebensmitteln auf die inneren Werte und nicht auf optische Perfektion ankommt

Theaterabonnement auf dem Wochenmarkt sichern!

Am Freitag, 1. August und 15. August 2025 können Sie den Informationsstand der Kulturabteilung der Stadt Frechen auf dem Frechener Wochenmarkt besuchen.

Sichern Sie sich vor Ort Ihr Theaterabonnement für die kommende Theatersaison 2025/2026 im Stadtsaal Frechen!

Freuen Sie sich auf spannende Stücke, unvergessliche Darbietungen und besondere Inszenierungen – alles bequem im Abo, damit Sie keine Vorstellung verpassen.

 

Profitieren Sie von exklusiven Vorteilen:

 

  • Bis zu 48 % sparen.
  • 6 Highlights – fester Sitzplatz, auch bei ausverkauften Shows
  • Persönliche Beratung
  • Kein Anstehen – kein Stress
  • Übertragbar & perfekt als Geschenk

 

Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich und sichern Sie sich Ihren Platz im Stadtsaal Frechen! – Das Team der Kulturabteilung freut sich auf Sie!

Alle Infos gibt es unter https://www.stadt-frechen.de/.../theaterabonnement... oder direkt bei Frau Sabine Weber (02234/501-1352 | sabine.weber@stadt-frechen.de)

Partnerschaften für die Ziele: Wie Wochenmärkte zu Ziel 17 der Agenda 2030 beitragen

Die Agenda 2030 definiert wichtige Ziele für die nachhaltige Entwicklung. Auch der Wochenmarkt trägt seinen Teil zur Zielerreichung bei.

Ziel 17 der Agenda 2030 betont die zentrale Rolle von Partnerschaften – lokal, regional und global. Denn nachhaltige Entwicklung gelingt nur im Miteinander. Auch im Wochenmarktgeschehen ist Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg: zwischen Kommunen, Erzeuger:innen, Veranstalter:innen, Verbraucher:innen – und vielen weiteren Akteur:innen.

Die Deutsche Marktgilde versteht sich seit ihrer Gründung als Brückenbauerin. Als Veranstalterin von Wochenmärkten bündeln wir die Interessen vieler Beteiligter und schaffen Strukturen, die langfristige Partnerschaften ermöglichen: mit Städten und Gemeinden, mit regionalen Händler:innen und mit Partnerfirmen, die neue Lösungen für Logistik und Digitalisierung mitbringen.

Erfolgreiche Wochenmärkte leben von vertrauensvoller Zusammenarbeit. Unsere sechs Niederlassungen in ganz Deutschland sind eng in kommunale Netzwerke eingebunden, arbeiten mit regionalen Organisationen zusammen und unterstützen lokale Initiativen.

Zukunftsfähige Märkte entstehen dort, wo Menschen gemeinsam an Lösungen arbeiten – für regionale Versorgung, soziale Teilhabe und ökologische Verantwortung. Ziel 17 der Agenda 2030 zeigt: Diese Zusammenarbeit ist keine Option, sondern Voraussetzung für nachhaltigen Wandel.

Partnerschaften für die Ziele: Wie Wochenmärkte zu Ziel 17 der Agenda 2030 beitragen

Maßnahmen zum Klimaschutz: Wie Wochenmärkte zu Ziel 13 der Agenda 2030 beitragen

Ziel 13 der Agenda 2030 fordert umfassende Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel – darunter Emissionsminderung, Bildung, Anpassung an Klimarisiken und gemeinschaftliches Handeln. Wochenmärkte können hierzu auf verschiedenen Ebenen beitragen – direkt im Alltag, lokal und niedrigschwellig:

Klimafreundliche Versorgung durch kurze Wege und regionale Produkte

Wochenmärkte bieten vor allem Lebensmittel aus der Region an. Das reduziert Transportemissionen und macht aufwändige Lieferketten oder energieintensive Kühlungen oft überflüssig. Laut einer Analyse des NDR entstehen beim Einkauf regionaler Freilandprodukte wie Tomaten fast bis zu zehnmal weniger CO₂-Emissionen als bei Produkten aus beheizten Gewächshäusern – rund 0,3 kg CO₂-Äquivalente pro Kilo statt 2,9 kg. Auch die Verpackung fällt häufig geringer aus oder entfällt ganz.

Nachhaltige Mobilität fördern

Die meisten Wochenmärkte befinden sich direkt in den Stadtteilen oder Ortskernen – gut erreichbar zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Das spart Autofahrten und senkt dadurch den CO₂-Ausstoß. Laut Guido Reinhardt vom Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu), der im Deutschlandfunk eine Studie zum ökologischen Fußabdruck von Lebensmitteln vorgestellt hat, kann die Autofahrt zum Supermarkt im Extremfall bis zu 30-mal mehr CO₂ verursachen als der Transport der Lebensmittel selbst – insbesondere, wenn nur kleine Mengen eingekauft werden.

Bewusstseinsbildung im Alltag

Wochenmärkte sind mehr als Verkaufsorte – sie sind Orte des Austauschs. Hier erfahren Kund:innen aus erster Hand, wie Produkte angebaut wurden, was Saisonalität bedeutet oder welche Methoden besonders bodenschonend sind. Dieser direkte Kontakt zu Erzeuger:innen fördert klimabewusstes Konsumverhalten und unterstützt Bildungsziele im Sinne der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, wie sie auch Ziel 13 fordert.

Stärkung lokaler Resilienz und regionaler Wirtschaftskreisläufe

Regionale Märkte reduzieren die Abhängigkeit von globalen Lieferketten – ein wichtiger Beitrag zur Anpassung an klimabedingte Störungen. Lokale Wertschöpfung stärkt nicht nur die Wirtschaft vor Ort, sondern auch die Ernährungssicherheit im Angesicht wachsender Klima- und Versorgungsrisiken.

Förderung klimafreundlicher Anbaumethoden

Viele Betriebe, die auf Wochenmärkten verkaufen, setzen auf biologische oder regenerative Landwirtschaft. Regenerativen Praktiken reduzieren laut einer Studie von PwC Deutschland die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft um bis zu 30 % – und fördern zugleich Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität.

Fazit: Wochenmärkte sind nicht nur traditionsreiche Versorgungsformen – sie sind aktive Klimaschutzakteure. Sie zeigen, wie nachhaltiger Konsum, regionale Wirtschaft und klimaschonende Mobilität im Alltag miteinander verbunden werden können – konkret, regional und gemeinschaftlich.


Nachhaltiger Konsum und Produktion: Wie Wochenmärkte Ziel 12 der Agenda 2030 stärken

Weniger Abfall, mehr Bewusstsein – Wochenmärkte zeigen, wie nachhaltiger Konsum im Alltag gelingen kann. Damit unterstützen sie Ziel 12 der globalen Nachhaltigkeitsziele: den Wandel hin zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, Abfall und Produktionsweisen.

Frische Lebensmittel direkt vom Erzeuger, meist saisonal und aus der Region – das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern reduziert auch Transportemissionen und Überproduktion. Auf Wochenmärkten wird oft nach Bedarf eingekauft – das hilft, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Ein großer Pluspunkt: Viele Marktstände ermöglichen den Einkauf ganz ohne Verpackung oder in mitgebrachten Behältern. So wird unnötiger Plastikmüll vermieden und das Bewusstsein für umweltfreundliches Konsumverhalten geschärft. Wer hier einkauft, erlebt Ressourcenschonung ganz konkret.

Auch die Produzent:innen selbst setzen oft auf umweltfreundliche Verfahren – ob im Anbau, in der Verarbeitung oder beim Transport. Kurze Lieferketten und transparente Herkunft tragen zur nachhaltigen Beschaffung bei – ein Aspekt, der auch für öffentliche Einrichtungen immer wichtiger wird.

Wochenmärkte sind damit echte Vorbilder für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster – direkt vor Ort, vielfältig und bewusst.

Nachhaltige Städte und Gemeinden: Wie Wochenmärkte zur Stadtentwicklung im Sinne von Ziel 11 beitragen

Wochenmärkte sind weit mehr als Orte des Einkaufens – sie sind lebendige Treffpunkte im Herzen unserer Städte und Gemeinden. Damit unterstützen sie das Ziel 11 der Agenda 2030: Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu gestalten.

In einer Zeit wachsender Urbanisierung spielen wohnortnahe Versorgungsangebote eine zentrale Rolle. Wochenmärkte bieten genau das: kurze Wege, regionale Produkte und eine umweltfreundliche Alternative zum großflächigen Einzelhandel. Wer hier einkauft, stärkt nicht nur lokale Strukturen, sondern vermeidet auch lange Transportwege – ein Beitrag zu klimafreundlicher Stadtentwicklung.

Auch in sozialer Hinsicht leisten Wochenmärkte viel: Sie schaffen niedrigschwellige Begegnungsräume für Menschen unterschiedlichster Herkunft und Generationen. Ob beim Plausch am Gemüsestand oder beim gemeinsamen Kaffeetrinken – hier entsteht Gemeinschaft im öffentlichen Raum. Damit fördern Wochenmärkte das inklusive Miteinander, das Ziel 11 ausdrücklich fordert.

Und nicht zuletzt tragen sie zur Resilienz unserer Städte bei. Als flexible, anpassungsfähige Versorgungsform können sie auch in Krisenzeiten – etwa bei Lieferengpässen oder Energieknappheit – stabilisierend wirken. Wochenmärkte machen Städte menschlicher, widerstandsfähiger und lebenswerter.

Gesundheit und Wohlergehen: Wie Wochenmärkte zum Nachhaltigkeitsziel Nr. 3 beitragen

Ob frisches Obst, saisonales Gemüse oder handwerklich hergestellte Lebensmittel – Wochenmärkte stehen für gesunde Ernährung und bewussten Konsum. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum dritten Ziel der globalen Nachhaltigkeitsagenda: Gesundheit und Wohlergehen für alle Menschen.


Ziel 3 der Agenda 2030 umfasst nicht nur den Zugang zu medizinischer Versorgung, sondern auch die Förderung eines gesundheitsbewussten Lebensstils. Wochenmärkte bieten hier wertvolle Impulse: Durch das vielfältige Angebot regionaler und frischer Produkte wird eine ausgewogene Ernährung unterstützt – eine der zentralen Säulen zur Vorbeugung chronischer Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Darüber hinaus fördern Wochenmärkte das soziale Miteinander und den Austausch in der Nachbarschaft – Aspekte, die sich nachweislich positiv auf das seelische Wohlbefinden auswirken. Auch Informationsstände zu Themen wie Pflege, Bewegung oder Prävention, die regelmäßig Teil des Marktgeschehens sind, sensibilisieren für gesundheitliche Fragen und stärken das Bewusstsein für Vorsorge.

So werden Wochenmärkte zu lebendigen Orten, an denen nicht nur eingekauft, sondern auch Gesundheit gefördert wird – direkt im Alltag und mitten in der Gesellschaft.


Mehr zur Agenda 2030 finden Sie hier: 2030 Agenda

Wild & Geflügel Blatzheim bereichert ab sofort auch den Wochenmarkt in Frechen-Königsdorf

Seit letztem Donnerstag dürfen sich auch die Wochenmarktgäste von Frechen-Königsdorf auf ein neues kulinarisches Highlight freuen: Der renommierte Marktstand „Wild & Geflügel Blatzheim“, bisher schon ein fester Bestandteil des Wochenmarktes in Frechen-Mitte, bietet nun auch in Königsdorf seine hochwertigen Produkte an.

Das Sortiment von Wild & Geflügel Blatzheim bringt ein Stück Natur aus der Eifel direkt auf den Markt: Ob Wildschwein, Hirsch, Reh, Mufflon oder Fasan – das Fleisch stammt von Tieren, die in den Wäldern der Eifel wild leben und sich natürlich ernähren. Auch das Geflügel sowie die Eifelschweine, -Rinder und -Lämmer genießen eine artgerechte Haltung. So kann man sicher sein, dass hier Qualität und Tierwohl Hand in Hand gehen – und das schmeckt man mit jedem Bissen!

Martin Rosmiarek, Niederlassungsleiter der Deutschen Marktgilde, zeigt sich erfreut über die Erweiterung: „Es ist großartig, dass Wild & Geflügel Blatzheim nun auch auf dem Wochenmarkt in Frechen-Königsdorf vertreten ist. Die Kundschaft schätzt das hochwertige Sortiment und die Regionalität der Produkte – schließlich spricht gutes Fleisch für sich und das wissen unsere Marktgäste.“

Der Marktstand steht für die Philosophie „frisch & regional“ und bietet Fleischwaren ohne Zusatz von Chemie oder Antibiotika an. Für Menschen, die ihren Fleischkonsum bewusster gestalten wollen, ist das genau das Richtige - hier kann man mit gutem Gewissen einkaufen und genießen.


Wild & Geflügel Blatzheim bereichert ab sofort auch den Wochenmarkt in Frechen-Königsdorf